Vaya con tioz body { scrollbar-face-color: #938f6a; scrollbar-highlight-color: #938f6a; scrollbar-3dlight-color: #938f6a; scrollbar-darkshadow-color: #000000; scrollbar-shadow-color: #000000; scrollbar-arrow-color: #000000; scrollbar-track-color: #938f6a;

Böhse Onkelz

Songtexte zu "Adios":

01 Feuer

Die Revolution
Braucht neue Lieder
Volle Deckung
Wir sind es wieder

Wir sind onklifiziert
Voll und ganz
Wir sind Teil
Einer Protestallianz

Ein Himmelfahrtskommando
Kommt über's Land
Unwiderstehlicher
Widerstand

Kinder und Frauen
Werden evakuiert
Wir bringen euch Feuer
Zeit, dass was passiert

Feuer – wir bringen euch ...
Feuer – wir bringen ...
Feuer – und Fäkaliensprache
Die Onkelz kommen – bitte weitersagen

Feuer – wir bringen euch ...
Feuer – wir bringen ...
Feuer – das hier ist Männersache
Wollt ihr der Geschichte – Feuer unter'm Hintern machen

In jeder Straße
Im Land der Paranoia
In jeder Stadt
Brennt unser Feuer

Wir schulden euch nichts
Wir machen die Regeln
Bitter,
Aber so ist das Leben

Ihr werdet heulen
Mit den Ohren schlackern
In den Knien zittern
Und mit den Zähnen klappern

Das Böse in Person
Ist wieder auf Mission
Gib mir das Mikrofon
Gib mir das Mikrofon

Die letzte Warnung
Tut, was wir sagen
Dann übersteht ihr das
Ohne großen Schaden
4–3–2–1

 

02 Immer auf der Suche

Die Nacht ist denen
Die sie sich nehmen
50 gr. Wodka bringen mich zurück ins Leben
Ich bin Afficionado – Spirituose
Auf der Suche nach mir selbst
Und der Ganzkörper-Narkose

Ich bin
Immer auf der Suche nach 'ner guten Zeit
Die Nacht ist lang und ich bin bereit
Immer auf der Suche nach 'ner guten Zeit
Der Rest ergibt sich von allein
Immer auf der Suche nach 'ner guten Zeit
Immer auf der Suche nach 'ner guten Zeit
Viel Speed, kein Ziel und immer im Kreis

Ich jage durch die Nacht, in der das Gute schläft
Und das Böse erwacht
120 auf'm Tacho – ins Nirwana mit Karacho
Ich trinke schneller, als ich schlucken kann
Ich will es wissen und die Nacht ist lang
Das wird teuer – Pillen, Pilze, Paranoia

Die Contenance verloren
Die Synapsen eingefroren
Doch im Großen und Ganzen
Ich sag euch – lasst uns tanzen

 

03 Superstar

Ich seh gut aus
Und kann doof grinsen
Ich bin Superstar
Und Einfaltspinsel

Ich mach's mit allen
Denn ich will gewinnen –
Den Pop-Olymp erklimmen

Alles was ich will – liegt auf der Hand
Alles was ich will – ist ins Lala-Land
Ich will Mädchen, Möpse und Millionen
Mich soll der Bohlen holen

Ich bin Star
Superstar
Ich habe kein Talent, Charisma, aber Disziplin
Und ich lasse mich am Piercing durch die Medien zieh'n

Ich bin Star
Superstar
Ich habe kein Talent, aber Disziplin
Und ich lasse mich am Piercing durch die Medien zieh'n

0815
Grenzdebile
Auf Ruhm gedrillte
Pop-Maschinen

Geklonte Bands
Retortenstars
Tanzen einen Sommer
Und das war's

Die Industrie hat den großen Plan
Deutschland sucht den Superstar
Verkaufen uns Retorten-Hits
Und alle, alle singen mit
Und alle, alle singen mit

 

04 So was hat man

Ich war zu groß, zu dick, zu blass
Zu irgendwas
KOMPLIZIERT
Quer über die Stirn tätowiert

Ein Problemkind
Früh aus dem Nest gerissen
Beißt in die Hand, die es nährt
Ich muss es wissen

Ich hasste die Schule
Und sie hasste mich
Kamikaze
Doch ich bereue nichts

Voller Wut und Aggressionen
Zeit verloren
Ich wachte auf
Und wurde neu geboren

Sowas hat man oder hat man nicht
Sowas ist man oder ist es nicht – alle Augen auf mich
Vom Prolet zum Prophet – ja sowas geht, wie ihr seht
Es ist ganz leicht – wenn man weiß, wie es geht

Sowas hat man oder hat man nicht
Sowas ist man oder ist es nicht – alle Augen auf mich
Ich hab das Rad nicht neu erfunden – doch ich weiß, wie man es dreht
Sowas kriegt man nicht – in die Wiege gelegt

Heute begreife ich jedes Lied
Als einen Sieg
Über die Zeit
Über Herkunft und Vergangenheit

Deine Herkunft holt dich ein
Du wirst nie etwas anderes sein
Darum sei, was du bist
Egal, was das ist

Hass und Wut
Stehen mir gut
Ich kann's nicht lassen
Muss meine Wut in Worte fassen

Auf multiplen Frequenzen
Ein Spiel ohne Grenzen
Das Gefühl muss raus
Ich kau es durch und spuck es aus

 

05 Ja, ja

Ja, ja jajaja – ultra präzise und hart
Ja, ja jajaja – und was es uns sagt
Ja, ja jajaja – hört man nicht gern
Ja, ja jajaja – hört zu und lernt!

Wir haben uns lange nicht gesehen – ja, so kann's gehen
Obskurer Stoff – erfasst mein System
Ich sag: ja, ja, ist das wahr ... und tue interessiert
So kann es gehen – sowas passiert

Ich hiss die weiße Fahne
Doch du kennst keine Gnade
Nimm's nicht persönlich – die Wahrheit tut weh
Es ist besser du gehst – Zeit, dass du verstehst

Ja, ja jajaja – ultra präzise und hart
Ja, ja jajaja – und was es uns sagt
Ja, ja jajaja – heißt: leck mich
Ja, ja jajaja – heißt: leck mich am Arsch

Mysteriöse Gespräche – an der psychischen Front
Selbst dein Therapeut – macht sich auf und davon
Soziale Neurosen – wen interessiert's?
Vom König der Idioten – einfach gar nicht ignorieren

Ich war einfach nett
Doch du schnürst dein Gefühlskorsett
Nimm's nicht persönlich – hier stinkt's gewöhnlich
Es ist besser du gehst – Zeit, dass du verstehst

Fickparolen – Pseudo-Prahlerei
Billiger Witz – Gefühlsduseleien

 

06 Lass mich gehn

Wir sitzen so da
Wir rauchen und reden
Über früher und jetzt
Über alles und jeden
Darüber, wer wir sind
Und wer wir waren
Alte Geschichten
Aus besseren Tagen

Lass mich gehn
Lass mich gehn
Kannst du nicht sehn, es nicht verstehn
Ich bin nicht das
Nicht das, was du aus mir machst
Lass mich gehn
Lass mich gehn
Kannst du nicht sehn, es nicht verstehn
Ich bin nicht der,
Von dem du wünschst, dass ich es wär

Ich weiß, du weinst
Denn nichts hat sich geändert
Hass oder Blumen
Sagt uns der Kalender
Wir könnten so viel mehr sein
Doch das Nest ist beschmutzt
Wir haben uns mit einer rostigen Schere
Die Flügel gestutzt

 

07 Fang mich

Guten Tag, Tag zusammen
Ich stecke eure kleine Welt in Flammen
Streckt eure Lauscher aus
Die Onkelz sind im Haus

Ich zeige euch was mir gefällt
Ich hab die Schnauze voll vom Rest der Welt
Von leeren Worten, leeren Phrasen
Wollt ihr ficken oder Trübsal blasen?

Fang mich wenn du kannst
Benutze Herz und Verstand
Keine Angst, keine Angst
Ich weiß, dass du es kannst
Gar nicht oder ganz
Über die volle Distanz
Mit dem Kopf durch die Wand
Fang mich wenn du kannst

Wenn der Schuh dich drückt, zieh ihn aus
Wir schießen über's Ziel hinaus
Was ich sage gilt für alle
Wir gehen immer in dieselbe Falle

Ich weiß, ich weiß, ich weiß Bescheid
Ich kenne den Weg aus der Dunkelheit
Dies ist die Gelegenheit
Seid ihr soweit? Macht euch bereit

 

08 Einmal

Warum verlaufen Dinge wie sie's tun
Von Anfang an, dem Ende zu
Und doch weiter als man ahnt
Weiter als man sehen kann

Wir messen uns an unsren Taten
Denken, nur die Harten kommen in den Garten
Doch alles ist im Fluss
Nur vergiss nicht, dass du sterben musst

Ich habe alles und doch nichts gesehen
Und ich fange an zu verstehen
Wer ich bin und was ich war
Vielleicht zum allerersten Mal

Einmal, einmal kommt der Tag, der die Erlösung bringt
Unser Glück ist ohnehin
immer da, wo wir nicht sind
Einmal, einmal kommt der Tag, der mit dem Schicksal winkt
Und wir erkennen, wer wir sind
Der Tag, an dem alles neu beginnt

Unser Glück war immer da
Immer da, wo wir nicht waren
Holen wir's uns zurück
Und mehr davon, Stück für Stück

Geht dein Traum in Flammen auf
Such dir einen neuen aus
Der Rest verschwindet von allein
Dies ist ein Aufruf zum glücklich sein

Wenn du fällst – helfe ich dir aufzustehen
Wenn du fällst – werde ich es sehen
Wenn du fällst – werde ich ein Stück, ein Stück des Weges mit dir gehen

 

09 Kinder dieser Zeit

Wir sind schwarze Schafe, Kriminelle
Huren, Rocker und Rebellen
Randfiguren, Außenseiter
Straßenkids, Schallwellenreiter

Junkies, Träumer, Punks und Spinner
Wir sind Verlierer und Gewinner
Kinder dieser Zeit
Die ihr Schicksal vereint

Was wir sind
Sind wir zusammen
Rauben dem Leben
Die Köder von den Fallen

Weiter immer weiter – immer weiter gehen
Weiter immer weiter – bleib niemals stehen
Weiter immer weiter – und du findest deinen Weg
Den Weg, der stark macht – wenn man ihn geht

Wir wollen das, was wir nicht kriegen
Freiheit und Piratenliebe
Wir jagen Tag für Tag
Unseren Träumen nach

Regiert von Kriminellen, die uns kriminalisieren
Haben Gedanken, die niemand toleriert
Doch eure Zeit ist um
Da draußen sind noch mehr von uns

Wir suchen
Nach einem neuen Weg
Nach der Ritze in der Mauer
Der Realität

 

10 Hass-tler

Masturbation
Und Einsamkeit
Die ganze Welt
Ist dein Feind, dein Feind, dein Feind, dein Feind

Den Kopf voll Testosteron
Ein einsames Herz
Die Jeans voll Hämorriden
Die Lungen voll Teer

Wenn das Hirn versagt
Eskaliert die Gewalt
Pubertäres Gepose
Der Schwächere zahlt
Hast nicht viele Freunde
Und willst die nicht verlieren
Willst die Geschichte wiederholen
Willst wieder marschieren

Du bist der Hass-tler – paranoid und verwirrt
Du bist der Hass-tler – einmal durch's Gehirn gepierct
Weit weg von zu Haus
Im ewigen Nichts
Und selbst hier
Wartet niemand auf dich

Ein leerer Kopf
Nur Dekoration
Ein nutzloser Mund
Null Reflektion

Es sind immer die andern
Schuld hast du nie
Du bist die Kopie
Einer Kopie, einer Kopie, einer Kopie

 

11 Onkelz vs Jesus

Wir waren doof, aber selbstbewusst
Mit stolz geschwellter Heldenbrust
Die Weichen warn gestellt
Die Strassen unsre Welt

Wir benahmen uns wie Psychopathen
Waren sowieso nie eingeladen
Stress mit Gangs und der Polizei
Ging uns am Arsch vorbei


Es gab kein Ziel und keinen Plan
Kein Davor und kein Danach
S-H-O-C-K-N-O-N-S-T-O-P
Bis jeder verstehn muss –
Wir sind die Onkelz
Und bekannter als Jesus


Ein Leben auf 'nem Schleudersitz
Wir liefen rum mit Stroboblick
Es herrschte ein rauer Umgangston
Auf dem Weg zum Rockdiplom

Die Presse war der Richter
Nichts als Arschgesichter
Machten uns zum Phänomen
Ja so kanns gehen

Völlig aus der Spur
Auf die immer frech un-freundlich-Tour
Wir wollten Elfen, Mädchen und Matronen
Liebten den Geruch von Benzin am Morgen

 

12 Überstimuliert

Es geht uns gut, was wollen wir mehr?
Unsere Bäuche sind voll, die Köpfe sind leer
Normen und Regeln – so muss es sein
Perfekt arrangiert – wie in einem Schrein

Wir sind faul und passiv
Satt und naiv
Sieh mir ins Gesicht
Die Welt verschwindet nicht,
Wenn du die Augen schließt
Ich sage dir – hier geht was schief

Ich sage es jedem, der es hören will
Du kennst den Weg und du bist das Ziel
Steh zu dir und folge keinem

Konventionsdressur – fader Schein
Lust am Überfluss – darf's noch was sein?
Wir sind infiziert – und ihr Kommerz-Klistier
kriegen wir ungefragt – den Arsch hochgejagt

Jede Revolution
Macht sich auf und davon
Kommerz hat gesiegt – kauft und seid lieb
Wacht auf, sonst wird's noch schlimmer
Zeigt ihnen euren Mittelfinger

 

13 Prinz Valium

Drogen sind mein Leben
Vergiften Herz und Seele
Krankes Kind, krankes Kind
Die Hölle ist da, wo ich bin

Es frisst mich auf
Mir bleibt nicht viel Zeit
Es frisst mich auf, frisst mich auf
Bei lebendigem Leib

Ich bin da und bin es nicht
Ich verliere mein Gesicht
Ich bringe mich langsam um
Ich bin Prinz Valium
Ich bin Prinz Valium

Ich frittiere mein Gehirn
Ich will mich verlieren
Fröhlich aufgestreut
Ein Fall für Sigmund Freud

Nichts mehr zu geben
Die allerletzte Kurve nehmen
Oder muss ich wählen
Verrecken oder leben

Ich bin da und bin es nicht
Ich verliere mein Gesicht
Ich lebe im Delirium
Ich bin Prinz Valium
Ich bin Prinz Valium

Ich war ganz unten und ganz oben
Hab mich selbst belogen
Die Ausfahrt verpasst
Mich aus der Kotze gezogen
Wer den Hals nicht voll genug kriegt
Kann leicht ersticken
Ich will mich selbst nicht retten
Ich will mich ficken

 

14 Ihr hättet es wissen müssen

Wir recyceln die Vergangenheit
Und das, was übrig bleibt
Wird es nur einmal geben
Kann uns keiner nehmen

Trocknet eure Tränen
Lasst uns Abschied nehmen
Ein letzter Toast, ein letztes Lied
Die Zeit ist ein Dieb

Für alle und keinen
Wir sind am Ziel und mit uns im Reinen
Der Letzte macht das Licht aus
Wir gehen

Ihr hättet es wissen müssen
Ihr hättet es wissen müssen
Steine auf Herz und Seele
Uns schießt der Saft in die Tränenkanäle

Ihr hättet es wissen müssen
Lasst euch zum Abschied küssen
Vom Überall ins Nirgendwo
Geschichten enden nun mal so

Uns kann's nicht immer geben
Sehen uns im nächsten Leben
Am Ende einer Reise
Auf unsere eigene Weise

Seht, das Ende naht
Die Letzten ihrer Art
Die Letzten von Format
Sagen gute Nacht

Manchmal hat ein Jahr zwölf Stunden
Ein Tag nur 10 Sekunden
Die Zeit ist ein Dieb
Sie nimmt sich, was sie kriegt

Wir stellen die Stühle hoch
Wir sagen gute Nacht
Wir stellen die Stühle hoch
Es ist vollbracht
Es ist vollbracht

Wir nehmen unseren Hut
Alles wird gut
Alles wird gut
Alles wird gut

Wir nehmen unsern Hut
Alles wird gut
Alles wird gut
Alles wird gut
Alles wird gut

 

15 Adios

Instrumental

 

 

Songtexte zu "Dopamin":

01 Die Firma

Ein Spiel mit Worten
Am Rande der Zensur
Nach Art des Hauses
In Rei-m-Kultur

Wir sind die Faust in deinem Nacken
Die Wut in deinem Bauch
Wir geben dir das
Was du längst verloren glaubst

Tu was du willst
Heißt das Gesetz
Bleib ganz ruhig
Und niemand wird verletzt

Komm mit uns
Und sei gewiss
Dass wir wissen
Was wirklich böse ist

Die härteste Firma in der Stadt
Hat euch etwas mitgebracht
Ein dämonisches Gebet
Für die, die keiner zähmt
Um unsere Köpfe kreist kein
500 Watt Heiligenschein
Weiße Teufel – schwarze Seelen
Mit grammatikalischen Juwelen
Halten wir fest
Wir sind besser als der Rest

Wir können es nicht lassen
Hier sind –
12 Gründe mehr
Uns abgrundtief zu hassen

Fest entschlossen
Wollt ihr das testen?
Vergesst es –
Wir sind die Besten

Wir sind die Faust in deinem Nacken
Die Wut in deinem Bauch
Wir geben dir das
Was du längst verloren glaubst

Tu was du willst
Heißt das Gesetz
Bleib ganz ruhig
Und niemand wird verletzt

 

02 Narben

Ich blicke auf meine Narben
Zeichen von vergangen Tagen
Schnitte so tief und wahr
Geschichten von dem der ich mal war

Wunden der Zeit
Für immer mein Kleid
Schwer abzulegen
Sind sie – ein Fluch oder mein Segen?

Ich weiß was mich erwartet
Ich kenne dieses Bild
Ich kenne meine Wege
Und ich weiß – dass ich sie nicht mehr gehen will

Ein Buch in Haut geschrieben
Ein lebenslanger Spiegel
Begraben in der Zeit
Im Nebel der Vergangenheit

Die Narben auf unseren Seelen
Bestimmen den Gang des Lebens
Hand aufs Herz
Spürst du den Schmerz

Ich weiß was mich erwartet
Ich kenne dieses Bild
Ich kenne meine Wege
Und ich weiß – dass ich sie nicht mehr gehen will

Schon alles bereist
Schon alles erlebt
Alles lange her
Von der Zeit verweht

 

03 Macht für den, der sie nicht will

Wir versprechen alles
Und geben nichts
Doch wir brauchen deine Stimme
Wir zählen auf dich

Wir werden dich betrügen
Uns drehn und wenden
Alles dementieren
Und wer sagt hier was von Spenden?

Alles was wir wissen
Ihr lügt – und das beschissen
Wir sind nicht länger still
Macht für den der sie nicht will

Sie regieren und wir schweigen
Egal wie sie entscheiden
Wir sind nicht länger still
Macht für den der sie nicht will

An der Front für die Nazis
Sie waren Spitzel für die Stasi
Und heute heucheln sie
De-mo-kra-tie

Ein trostloser Haufen
Der uns regiert
Der Gesetze verstümmelt
Und nur für sich interpretiert

Wir werden dich betrügen
Uns drehn und wenden
Alles dementieren
Und wer sagt hier was von Spenden?

Alles was wir wissen
Ihr lügt – und das beschissen
Wir sind nicht länger still
Macht für den der sie nicht will

Sie regieren und wir schweigen
Egal wie sie entscheiden
Wir sind nicht länger still
Macht für den der sie nicht will

An der Front für die Nazis
Sie waren Spitzel für die Stasi
Und heute heucheln sie
De-mo-kra-tie

Machterhaltung
Um jeden Preis
Ihre Politik der Lüge
Erstickt jeden freien Geist

 

04 Mutier mit mir

Ich bringe dich dazu dich selbst zu lieben
Ich bringe dich dazu die Leere zu besiegen
Ich bringe dich dazu du selbst zu sein
Ich bin die Schulter an die du weinst
Ich lehre dich an dich zu glauben
Du musst aufhören vor dir wegzulaufen
Ich ebne dir den Weg
Ich zeige dir – dass alles geht

Spürst du nicht
Dass du einzigartig bist
Siehst du nicht
Die Sonne scheint auch, die Sonne scheint auch für dich

Nimm meine Hand – lass Vergangenes sterben
Dies ist die Zeit – neu geboren zu werden
Komm mit mir – komm mit mir
Nimm meine Hand – lass Vergangenes sterben
Dies ist die Zeit – neu geboren zu werden
Mutier mit mir

Ich erwecke dich zu neuem Leben
Ich lehre dich nie aufzugeben
Hab keine Angst vor dem der du bist
Ich zeige dir die Welt wie sie wirklich ist
Ich bleibe bei dir ein Leben lang
Ich geb dir mehr als du es fühlen kannst
Ich ebne dir den Weg
Ich zeige dir – dass alles geht

Der unerlässlich letzte Schritt
Bleibst du hier oder kommst du mit

Nimm meine Hand – lass Vergangenes sterben
Dies ist die Zeit – neu geboren zu werden
Komm mit mir – komm mit mir
Nimm meine Hand – lass Vergangenes sterben
Dies ist die Zeit – neu geboren zu werden
Mutier mit mir

Dies ist der Anfang einer langen Reise
Leicht und atemlos
Dies ist der Weg aus dem Tal der Tränen
Nimm meine Hand und lass sie nie wieder los

 

05 Keine Amnestie für MTV

Die Industrie und ihre Helfer
Verkaufen euch für dumm
Sie servieren
Und ihr rührt die Scheiße um

Ich brauch sie nicht
Und ich hab sie nie gebraucht
Ich scheiß auf MTV
Und auf die andern Sender auch

Ich und meine Brüder ham’
Das Kriegsbeil ausgegraben
Wir können es uns leisten
Euch als Feinde zu haben
Feige und bestechlich
Und für das was sie sagen
Nicht bereit
Die Konsequenzen zu tragen
Deshalb keine Amnestie für MTV
Keine Amnestie für MTV

Ich zeigte euch die Wahrheit
Doch die Wahrheit macht euch Angst
Angst vor der eigenen Courage?
Oder einfach Arroganz?

Auf der Suche nach Geld
Und dessen Trophäen
Fickt ihr euch durchs Leben
Und fickt die, die euch sehn

Ich bin nicht euer Opfer
Ich bin euer Feind
Und ich hasse eure doof-naive
B-e-l-i-e-b-i-g-k-e-i-t

 

06 Wie kann das sein

Freier aus den Wohlstandsländern
Die durch Bangkok und Manila schlendern
Durch pädophiles Gebiet
Wie Scheiße die mit der Armut zieht

Kinder kriegen Kinder
Babys sind auf Crack
Mädchen auf dem Kinderstrich
Verkaufte Seelen unterm Neonlicht

Wie kann das sein?
Wie kann das geh’n?
Wie anteilslos können wir zur Tagesordnung übergehn?

Wie kann das sein?
Wie kann das geh’n?
Wie mitleidlos können wir zur Tagesordnung übergeh’n?

Pädophile Parasiten
Die sich an Kinder schmiegen
Sexualkannibalen
Die alles kriegen wofür sie zahlen

Sie beackern unverdrossen
Die von Elend bedeckten Gossen
Schleichend wie die Syphilis
Die sich hoffentlich bis durch ihre Hirne frisst

 

07 Nr.1

Ne schlechte Kindheit?
Zuwenig Liebe?
Lange nicht gefickt?
Das gibt ’ne schiefe Perspektive

Sei’n wir mal ganz ehrlich
Du lebst gefährlich
Und wie du weißt
Lügst du erbärmlich
Da bin ich ehrlich
Weißt du was das heißt?

Nr. 1
Du bist meine Nr. 1
Nr. 1
Auf meiner Hassliste ganz oben

Ich könnte es mir leisten dich zu lieben
Es war schön dich zu besiegen
Mitleid gibt’s umsonst – mein Freund
Neid – muss man sich verdienen

Sein wir mal ganz ehrlich
Du lebst gefährlich
Und wie du weißt
Lügst du erbärmlich
Da bin ich ehrlich
Weißt du was das heißt?

Nr. 1
Du bist meine Nr. 1
Nr. 1
Auf meiner Hassliste ganz oben

Feinde für’s Leben
Sowas kanns geben
Meine Konsequenz
Ich würde nicht mal auf dich pissen
Wenn du brennst

Nr. 1
Du bist meine Nr. 1

Nr. 1
Auf meiner Hassliste ganz oben

Ich muss sie nicht lieben die Humanoiden
Ich muss sie nicht lieben die Humanoiden

 

08 Stand der Dinge

Das Licht geht aus
Alle gehen
Ich bleib zurück
Auf Wiederseh’n

Ich zieh’ mein Resümee
Und beginne mit dem
Den ich im Spiegel seh’

Alle reden
Doch sagen nichts
Keiner weiß wovon er spricht

In diesen Tagen
Sind offenbar
Die Sterne nicht zum Greifen nah

Ich will hier raus
Ich will jetzt geh’n
Schon alles gefühlt
Schon alles gesehen
Schon alles gesehen

Der Stand der Dinge
Der Lauf der Zeit
Jetzt und in alle Ewigkeit
Die Spiegel werfen Stück für Stück
Jeden Tag dasselbe Bild zurück
Alles so wie’s immer war
Tag für Tag
Jahr für Jahr
Nenn mir einen Ort
Nenn mir eine Zeit
Ich will es zurück – das Gefühl
(Gib mir das Gefühl zurück)
Von Schwerelosigkeit

Kalter seelenloser Regen
Es stinkt nach Tod
Mitten im Leben

Ich laufe
Doch ich komme
Nicht voran
Mein Herz treibt
Mich zum Untergang

Ich will hier raus
Ich will jetzt geh’n
Schon alles gefühlt
Schon alles gesehen
Schon alles gesehen

Der Stand der Dinge
Der Lauf der Zeit
Jetzt und in alle Ewigkeit
Die Spiegel werfen
Stück für Stück
Jeden Tag dasselbe
Bild zurück
Alles so wie’s immer war
Tag für Tag
Jahr für Jahr
Nenn mir einen Ort
Nenn mir eine Zeit
Ich will es zurück – das Gefühl
(Gib mir das Gefühl zurück)
Von Schwerelosigkeit

 

09 Ich weiss wo du wohnst

Ich bete den Boden an
Auf dem du gehst
Dein Bild hängt an meiner Wand
Ja, ich gesteh’

Ich würde alles für dich tun
Ich lebe nur für dich
Ich würde für dich töten
Doch du siehst mich nicht

Ich schrieb dir tausend Liebesbriefe
Ich will an deiner Seite sein
– Ich will an deiner Seite sein
Ich weiß wo du wohnst
Und ich weiß du bist allein

Ich bin seelenlos geboren
Neurotisch und morbid
Einer von denen
die nur eine Mutter liebt

Erwarte kein Erbarmen
Keine Gnade, kein Verzeih’n
Ich habe lang darauf gewartet
Jetzt bist du mit mir allein

 

10 Keine Zeit

Warum so traurig schönes Kind?
Macht dein Leben keinen Sinn?
Sind die Instinkte noch nicht wach?
Ist dein Wille noch zu schwach?

Willst du Licht in Dunkelheit?
Den Triumph über die Zeit
Trink mit mir den Wein
Den Wein des Losgerissenseins

Keine Zeit
Keine Zeit – für die Wirklichkeit
Keine Zeit – dein Leben zieht an dir vorbei

Sieh was der Tag dir bringt
Welches Lied er für dich singt
Es ist für dich bestimmt

Der Tag ist für dich vorgeseh’n
Lass ihn nicht vorübergeh’n
Er kann dir alles geben
Die beste Zeit in deinem Leben

Die Zeit vergeht wie im Flug
Sie kriegt nie genug
Sie ist nur das
Nur das was du daraus machst

Nichts ist vorhersehbar
Du lebst auf eigene Gefahr
Eine Kampfansage
Bis ans Ende deiner Tage

Keine Zeit
Keine Zeit – für die Wirklichkeit
Keine Zeit – dein Leben zieht an dir vorbei

Sieh was der Tag dir bringt
Welches Lied er für dich singt
Es ist für dich bestimmt

Der Tag ist für dich vorgeseh’n
Lass ihn nicht vorübergeh’n
Er kann dir alles geben
Die beste Zeit in deinem Leben

Ein sorgenfreies Leben
Wird es für dich nicht geben
Ganz gleich ob es uns gefällt
Jeder Tag ist die Begegnung mit uns selbst

Der Tag ist dir geweiht
Verschwende keine Zeit
Lebe jetzt und hier
Und begrab’ ihn tief in dir

 

11 Jetzt oder nie

Ich wünschte mir ich könnte flieh’n
Einfach weg ganz ohne Ziel
Bevor der Wind sich dreht
Es ist noch nicht zu spät

Jetzt oder nie – ich verlasse diesen Ort
Jetzt oder nie – ich gehe einfach von hier fort
Jetzt oder nie – eine Stimme spricht zu mir
Ich bin schon viel zu lange hier

Ich bewege mich jeden Tag
2 Meter über meinem Grab
Sag mir was soll ich hier
Wenn die Worte ihren Sinn verlier’n

Jetzt oder nie – ich verlasse diesen Ort
Jetzt oder nie – ich gehe einfach von hier fort
Jetzt oder nie – eine Stimme spricht zu mir
Ich bin schon viel zu lange hier

 

12 Nur wenn ich besoffen bin

Ich werde sentimental
Ein ums and’re Mal
Nur wenn ich besoffen bin

Die schönsten Augen der Stadt
Jagen mich heut’ Nacht
Nur wenn ich besoffen bin

Nur wenn ich besoffen bin
Kommst du mir in den Sinn
Und jedes Mal
Fange ich von vorne an

Noch’n Bier und ich fang an dich zu vermissen
Ich – melancholiere und ich fühle mich beschissen
Du bist das Salz in meinen Wunden
In so endlos vielen Stunden
Schön sich zu seh’n
Auf Wiederseh’n

Mein allergrößter Wunsch
Ist dein kissenweicher Mund
Nur wenn ich besoffen bin

Ich will kein neues Bild von dir
Ich will dich hier bei mir
Nur wenn ich besoffen bin

Nur wenn ich besoffen bin
Kommst du mir in den Sinn
Und jedes Mal
Fange ich von vorne an

Noch’n Bier und ich fang an dich zu vermissen
Ich – melancholiere und ich fühle mich beschissen
Du bist das Salz in meinen Wunden
In so endlos vielen Stunden
Schön dich zu seh’n
Auf Wiederseh’n

Immer wenn ich traurig bin
Trink ich einen Korn
Wenn ich dann noch traurig bin
Dann fang ich an von vorn

 

 

Songtexte zu "Viva Los Tioz":

01 Matapalo (Parte Uno)

Instrumental

 

02 Viva Los Tioz

Hat man euch nicht vor uns gewarnt
Habt ihr euch nie gefragt
Wer wir sind und was wir tun
Alles ist wahr
Wir sind wieder da

Wir spritzen Gift und kotzen Galle
Viva los Tioz
Wir sind – unerträglich für fast alle
Viva los Tioz
Wir sind ein Schlag ins Gesicht
Ein freigelegter Nerv
Und nicht ganz dicht

Irgendwo zwischen all den Lügen
Gibt es eine Band – die nicht alle lieben
Nonkonformität heißt unser Weg
So soll es sein
Bis nichts mehr geht

Wir sind zu krass, um wahr zu sein
Viva los Tioz
Mies erzogen und gemein
Viva los Tioz
Fürchtet die Onkelz
Wie euch selbst
Deutschland kotzt
Und uns gefällt’s

Wir tauschten Hass gegen Gitarren
Denn wir sind Onkelz und keine narren
Wir töten lügen mit diesen Liedern
Gehen wir’s an
Immer wieder, immer wieder...

Wir spritzen Gift und kotzen Galle
Viva los tioz
Wir sind unerträglich für fast alle
Viva los tioz
Wir sind ein Schlag ins Gesicht
Ein freigelegter nerv
Und nicht ganz dicht

 

03 Leere Worte

Ich bin hoch geflogen
Und tief gefallen
Ich war ganz oben
Und hab’ Gott bei der Arbeit geseh’n

Ich schmorte in der Hölle
Küsste dem Teufel den Arsch
Ich sah’ in den Himmel
Und in mein eigenes Grab

Ich trieb’s mit Engeln
Ich feierte Siege
Ich triumphierte und verlor
Ich starb aus Liebe

Ich habe fast alles verloren
Doch nie meine Träume
Manche wurden wahr
Die meisten aber blieben Schäume

Leere Worte
An einem toten Tag
Mein Hirn liegt im Nebel
Zuviel Koks, zuwenig Schlaf
Zuviel von allem
Ein kleiner Tod
Ich hab’ mich abgeschossen
Ausgeknipst
Mich selbst überholt

Ich wusste alles
Und hab’ alles vergessen
Ich kam, sah und siegte
Und hab’ Scheiße gefressen

Was immer dabei rumkommt
Es kommt nichts dabei raus
Jeden Tag die gleiche Scheiße
Ich will hier raus

Leere Worte
An einem toten Tag
Mein Hirn liegt im Nebel
Zuviel Koks, zuwenig Schlaf
Zuviel von allem
Ein kleiner Tod
Ich hab’ mich abgeschossen
Ausgeknipst
Mich selbst überholt

 

04 Weit weg

Du bist gegangen
Im Streit um nichts
Doch ich kann mich nicht korrigieren
Nicht mal für Dich

Es juckt und brennt
Es quält mich und martert
Es kotzt mich an
Unser menschliches Theater

Weit weg – weit weg von besseren Tagen
Weit weg – allein mit tausend Fragen
Weit weg – ich höre Dich weinen
Weit weg – hat die Sonne aufgehört zu scheinen
Unsere Chance hat die Stadt verlassen
Wir stehen vor dem Nichts
Wie Sterne, die ins dunkel fallen
Sterbendes Licht

Es riecht nach Herbst
Nach Untergang und Särgen
Winter im Herz, keine rühmliche Zeit
Man fühlt den Sommer sterben

Weit weg – weit weg von besseren Tagen
Weit weg – allein mit tausend Fragen
Weit weg – ich höre Dich weinen
Weit weg – hat die Sonne aufgehört zu scheinen

 

05 Das Geheimnis meiner Kraft

Ich will keine Gnade
Und ich gebe keine
Ich bin brennendes Benzin
Ein Ritt auf Messer’s Schneide

Du hast mir gerade noch gefehlt
Ich kann Dich sowieso nicht leiden
Nasch ab und gesell’ Dich
Zu meinen Feinden

Fickt nicht mit dem Teufel
Stellt ihm keine Fragen
Fangt an zu beten
Und lest die Packungsbeilage

Wut ist das Geheimnis
Das Geheimnis meiner Kraft
Und wenn ihr anfangt mich zu mögen
Weiß ich, ich hab was falsch gemacht

 

06 Scheisse passiert

Dieses Lied macht nicht beliebt
Drauf geschissen, ja was soll’s
Ich will, dass ihr mich hasst
Denn eure Feindschaft macht mich stolz
Ich hasse Kompromisse
Und ich hasse Dich
Es gibt zuviel von Deiner Sorte
Und das gefällt mir nicht

Ich bin im Krieg
Mit Gott und der Welt
Das macht mich nicht beliebt
Und bringt kein Geld

Doch ich erhebe mich
Um mich der Welt zu zeigen
Ich durchbreche alle Mauern
Und alles Schweigen

Immer am falschen Ort
Zur falschen Zeit
Voll daneben
Zu allem bereit
Mal auf und mal ab
Ich hab’s oft nicht geblickt
Mich wieder und wieder
In die falsche Richtung geschickt

Was soll’s
Scheiße passiert
Man gewinnt und verliert
Scheiße passiert
Man frisst oder stirbt
Scheiße passiert
Man gewinnt und verliert
Scheiße passiert
Friss oder stirb

Mein Mund war zu groß
Mein Hirn zu klein
Ein falsches Wort
Dann war es soweit
Wer nicht hören will
Der muss bezahlen
Also ging ich
Durch das Haus der Qualen

 

07 Terpentin

Wir wollen Mauern niederreißen
Geschichte machen
Die Fetzen sollen fliegen
Die Schwarten sollen krachen

Der Widerstand wächst
Mit größeren Zielen
Wir existieren wirklich
Zum Verhängnis von vielen

Unser Name lebt länger
Als unser Leib
Wir sind unsterblich
Ihr tut uns leid

Wer Böses sät
Wird Onkelz ernten
Der Tanz beginnt
Von Flensburg bis nach Kärnten

Ja, hier sind wir
Eure Feinde und Ziel
Wir geh’n zum Lachen in den Keller
Und trinken Terpentin

Ja, hier sind wir
Eure Feinde und Ziel
Wir geh’n zum Lachen in den Keller
Und trinken Terpentin

Wir gehen vorwärts
Ohne Furcht
Nicht am Rand
Sondern mittendurch

Wir zerstören eure Mythen
Habt ihr’s vernommen
Schluss mit lustig
Die Onkelz kommen

Steht auf
Oder sterbt auf euren Knien
Steht auf
Oder ihr lernt es nie

Ja, hier sind wir
Eure Feinde und Ziel
Wir geh’n zum Lachen in den Keller
Und trinken Terpentin
Ja, hier sind wir eure Feinde und Ziel
Wir geh’n zum Lachen in den Keller
Und trinken Terpentin

 

08 Ohne mich

Antifa – ihr könnt mich mal
Ich lache über euch
Und ihr merkt es nicht mal

Ihr kämpft gegen mich
Wie lächerlich
Denn euren wahren Feind
Den seht ihr nicht

Ihr seid blinder als blind
Pseudomoralisten
Dumm und ignorant
Nicht besser als Faschisten

Ihr denunziert
Ihr seid schlecht informiert
Moralisch bankrott
Dass ihr das nicht kapiert

Ohne mich
Mich kriegt ihr nicht
Ich bin frei wie der Wind
Kapiert ihr das nicht
Ohne mich
Mich kriegt ihr nicht
Ich hab’ das dritte Auge
Seht ihr das nicht

Und hier ein paar Worte
An die – rechte – Adresse
Leckt uns am Arsch
Sonst gibt’s auf die fresse

Ich hasse euch
Und eure blinden Parolen
Fickt euch ins knie
Euch soll der Teufel holen

Ihr seid dumm geboren
Genau wie ich
Doch was ich lernte
Lernt ihr nicht

Ihr seid blind vor Hass
Dumm wie Brot
Ihr habt verschissen
Eure Führer sind tot

Ohne mich
Mich kriegt ihr nicht
Ich bin frei wie der Wind
Kapiert ihr das nicht
Ohne mich
Mich kriegt ihr nicht
Ich hab das dritte Auge
Seht ihr das nicht

 

09 Der Platz neben mir (Part I + II)

Part I

Ich atme Einsamkeit
Und werde sentimental
Die Nacht neigt sich dem Ende zu
Meine Stimmung ist katastrophal

Ich sitze hier im Nirgendwo
Und starre in mein Bier
Verloren in Gedanken
Stehst Du vor mir

Was Du wohl machst
Hab’ ich mich tausendmal gefragt
Fickst Du Engel, zählst Du Sterne
Oder betrinkst Du Dich mit Liebe
Den ganzen Tag

Ich warte schon so lange
Auf ein Wort von Dir
Ein nie endendes Verlangen
Nach Dir lebt in mir
Ich warte schon so lange
Auf ein Wort von Dir
Der Schmerz ist vergangen
Geblieben ist die Leere
Und der Platz
Neben mir

Wir wollten nie wie all die anderen sein
Zu Hause war’n wir nie
Wir waren immer auf’m Sprung
Zwischen Wahnsinn und Genie

Wir spürten unsere Flügel wachsen
Es trug uns davon
Wir verloren unsere Namen
Geschlecht und unsere Konfession

Was Du wohl machst
Hab’ ich mich tausendmal gefragt
Fickst Du Engel, zählst Du Sterne
Oder betrinkst Du Dich mit Liebe
Den ganzen Tag

Ich warte schon so lange
Auf ein Wort von Dir
Ein nie endendes Verlangen
Nach Dir lebt in mir
Ich warte schon so lange
Auf ein Wort von Dir
Der Schmerz ist vergangen
Geblieben ist die Leere
Und der Platz
Neben mir

Part II

Es ist einsam – ohne Dich
Ohne Dich mein Freund
Ich vermisse Dich

Du kehrst wieder als mein Traum
Nur für die Dauer eines Augenblicks
Bist Du real für mich

Eines Tages folge ich Dir
In die Ewigkeit –
Gib’ mir Zeit

Ich pflücke Rosen für Dein Grab
Du bist nicht mehr hier
Doch Du lebst in mir

 

10 Der Preis des Lebens

Deutscher Stahl
Kalt und hart
Ein tiefer Schnitt
Durch Haut so zart

Ein Schnitt wie durch Butter
Durchtrennte Venen
Das Ringen nach Luft
Ein letztes Flehen

Ich hör’ Dich sagen, Du kannst nicht mehr
Du wünschst Dir Deinen Tod so sehr
Ich bin nicht gesegnet, ich bin nicht gnädig
Ich habe einen Job – und der wird erledigt

Der Preis des Lebens ist der Tod
Deshalb hab’ ich Dich geholt
Du lebst für mich
Und jetzt nehm’ ich Dich
In meine Arme, in meine Arme

Ich mache keinen Unterschied
Zwischen jung und alt
Ob Du arm oder reich bist
Lässt mich kalt
Ich heiße euch alle willkommen
Ich liebe wirklich jeden
Alles, was ich will
Ist euer Leben

Eine silberne Kugel
Frisst sich ein Loch in Dein Herz
Viel zu schnell
Du spürst nichtmal den Schmerz
Deinen Tod vor den Augen
Bahnt sie sich ihren Weg
Unaufhaltsam
Unentwegt

 

11 Bin ich nur glücklich wenn es schmerzt

Ich zeige Dir, was es heißt – allein zu sein
Ich trinke Tränen – schwarzen Wein
Ich folge Dir tief – tief in die Nacht
Bis in den Abgrund Deiner Seele
Steige ich hinab
Ich suche nach der – die mich zum Weinen bringt
Liebe macht süchtig – betrunken und blind
Ich suche nach dem Weg aus der Leere
Die mein Leben bestimmt
Ich lass es Tränen regnen

Bin ich nur glücklich – wenn es schmerzt
Bin ich nur glücklich – wenn es schmerzt
Ich schenk’ Dir mein gefrorenes Herz
Ich will, dass Du es für mich wärmst

Ich verirre mich – nichts ist mehr klar
Ich bin da – wo vor mir keiner war
Nicht fähig zu lieben – oder liebe ich die Qual
Liebe ich den Schmerz – bin ich nicht normal
Ich such’ nach der – für die ich diese Lieder sing’
Nur eine Nacht in meinem Zimmer
Wir wachen auf und leben für immer
Ich lass es Tränen regnen

 

12 Wenn du wirklich willst

Wenn Du wirklich willst
Versetzt Du Berge
Wenn Du wirklich willst
Werden aus Riesen Zwerge

Wenn Du wirklich willst
Heilen Deine Wunden
Wenn Du wirklich willst
Werden aus Stunden Sekunden

Wenn Du wirklich willst
Lernst Du zu fliegen
Wenn Du wirklich willst
Lernst Du Dich zu lieben
Wenn Du wirklich willst
Gehst Du den weglosen Weg

Sei Du selbst
Steh’ zu Dir
Die Wahrheit wird gelebt
Und nicht doziert

Du bist, was Du warst
Und Du wirst sein, was Du tust
Beginne Dich zu lieben
Und Du findest, was Du suchst

Alles, was Du wissen willst
Alles, was Du suchst
Findest Du in Dir
Denn Du bist, was Du tust

Bohr in Deinen Wunden
Mach’ Dir klar, dass Du noch lebst
Finde Dich selbst
Bevor Du innerlich verwest

Wenn Du wirklich willst
Veränderst Du Dein Leben
Wenn Du wirklich willst
Lernst Du zu vergeben

Wenn Du wirklich willst
Lernst Du an Dich zu glauben
Wenn Du wirklich willst
Öffnest Du Dir die Augen

Wenn Du wirklich willst
Wird Großes klein
Wenn Du wirklich willst
Werde ich bei Dir sein

Wenn Du wirklich willst
Baust Du eine Leiter zum Mond

Sei Du selbst
Steh’ zu Dir
Die Wahrheit wird gelebt
Und nicht doziert

Du bist, was Du warst
Und Du wirst sein, was Du tust
Beginne Dich zu lieben
Und Du findest, was Du suchst

Alles, was Du wissen willst
Alles, was Du suchst
Findest Du in Dir
Denn Du bist, was Du tust

Bohr in Deinen Wunden
Mach Dir klar, dass Du noch lebst
Finde Dich selbst
Bevor Du innerlich verwest

 

13 Matapalo (Parte Dos)

Instrumental

}

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Peter "Pe" Showrosky
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